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Weltweite Vernetzung erfordert ein Denken über den Tellerrand hinaus. Vita communis hat deshalb das Interesse an einer Zusammenarbeit mit besonderen Projekten, die durch persönliches Engagement aufgebaut wurden. Viele - kleine aber feine - Schritte, die das Antlitz der Welt verbessern können.
Durch langjährigen persönlichen Kontakt und gegenseitige Besuche fühlen wir uns mit den pädagogischen Projekten in Villa El Salvador, Lima, Peru verbunden. Die geschätzen Kolleginnen Hilda und Berta Navarro haben diese Projekte aufgebaut und leben in und mit ihnen und den betreuten Kindern und Jugendlichen. Ihnen gebührt unser Respekt und unsere besondere Wertschätzung. Darüber hinaus benötigen Sie aber auch unsere Hilfe in Form von Spenden. Eine Spende dorthin ist mehr als "das Geld wert", sie ist auch Ausdruck unserer Solidarität und unseres Selbstverständnisses als Erdenbürger.
Wir beginnen damit, an dieser Stelle nähere Informationen über das Projekt zur Verfügung zu stellen. Die Seiten über das Peru-Projekt sind noch im Aufbau. Sie sollen in spanischer und deutscher Sprache erscheinen, denn dies ist auch der einzige Internetauftritt, über den das wertvolle Projekt verfügt.
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Die Peruanerinnen Hilda und Berta Navarro haben in Villa El Salvador, einem Stadtteil am Rande von Lima/ Perú, der größtenteils von armen Bevölkerungsgruppen bewohnt wird, zwei Projekte ins Leben gerufen:
Die Kindertagesstätte Maria Clotilde für 0-5jährige Kinder.
Das Projekt CANA (Centro de Apoyo para Ninos y Adolescentes = Zentrum zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen), dessen Zielgruppe 6-17jährige Kinder und Jugendliche sind.In beiden Projekten zusammen werden ca. 150 Kinder und Jugendliche aus den ärmsten Bevölkerungsschichten betreut. Während die Kindertagesstätte vom peruanischen Staat als Erziehungseinrichtung anerkannt ist und eine Unterstützung, z.B. für die Gehälter der Erzieherinnen erhält, ist CANA vollständig auf Spenden angewiesen.
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Viele Kinder und Jugendliche in Villa El Salvador sind nach der Schule sich selbst überlassen, weil beide Elternteile für den Lebensunterhalt der Familie arbeiten müssen. Viele Mütter sind auch allein erziehend. Da diese Stadtrandzone zu den Wohngebieten mit der höchsten Rate an Kriminalität, Drogenhandel und Straßenbanden zählt, ist die Gefahr sehr groß, dass die unbeaufsichtigten Kinder als Opfer oder Täter in die Kriminalität hineingezogen werden. Das Projekt CANA versucht dem entgegenzuwirken, indem es Betreuung in der schulfreien Zeit anbietet.
Die Zielsetzung des Projektes ist darüber hinaus die Verbesserung der Grundbildung, Ernährung und Gesundheit der teilnehmenden Kinder.
Bereich Bildung: Die staatliche Schulbildung ist sehr mangelhaft. Deshalb versuchen die MitarbeiterInnen von CANA durch professionelle und individuelle Betreuung die Ziffer des Schulabbruchs zu verringern und die schwachen Schulleistungen zu verbessern. Die Kinder sollen ihr Wissen erweitern und ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln. Eine kleine Bibliothek steht zur Verfügung.
Bereich Ernährung: 46% der Kinder in diesem Wohngebiet leiden unter chronischer Unterernährung und 50 % haben eine nicht altersentsprechende Körpergröße. Bei CANA bekommen die Kinder regelmäßig ein ausgewogenes und nahrhaftes Mittagessen.
Bereich Gesundheit: Viele der Kinder leiden unter Atemwegserkrankungen, Magen- und Darmproblemen und Hauterkrankungen. CANA unterstützt die Familien dabei, die Kinder bei der integralen Krankenversicherung des Bezirks Villa El Salvador anzumelden, damit sie eine Basisgesundheitsversorgung in Anspruch nehmen können. Ein Fond für Notfälle soll eingerichtet werden. Die Kinder erhalten Fortbildung in Gesundheitspflege und Erster Hilfe und können eine angebotene medizinische Generaluntersuchung nutzen.
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