PRESSESPIEGEL
Lifemusik mit Kathrin und Klaus am 20.12.2011




Soester Anzeiger vom 15.10.2011




Aus: Soester Anzeiger






Aus: Soester Anzeiger vom 01.12.2010




Soester Anzeiter vom 19.11.2010




Platz 1: vita communis. Soester Anzeiger 30.04.10








Innovationspreis der Stadt Werl

Die Preisträger

▪ Bildung/Kultur:
1: Café Dreiklang als Integrationsprojekt
2.: Cocktailbar „Katerfrei“ der evangelischen Jugendkirche
3. Austauschprogramm des Mariengymnasiums Werl mit dem türkischen Giresun

▪ Bürgerschaftliches Engagement:
1: ABC-Zug der Feuerwehr für das „Dekontaminationskonzept“.
2. „Werler Workshop Werte“ für das Festival der Toleranz
3. Verein „Zukunft Hilbeck“ für den Umbau der Turnhalle.

▪ Wirtschaft:
„LS Lublow GmbH“ und „Wernal Profil Technik“ für die Entwicklung und Produktion von Lärmschutzwandmodulen an Hochgeschwindigkeitsstrecken der Bahn.




Frühlingsmatinee: Gedichte und Lieder

Näheres durch anklicken des Artikels.




Unternehmen tun Gutes

Vita Communis gGmbH nimmt mit dem DreiKlang an der Messe in der Münsterlandhalle teil, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe veranstaltet.




Abschlussbericht Haiti-Benefizveranstaltung

Abschlussbericht aus der Presse (Anzeiger vom 12.03.2010).
Er Erlös kommt je zur Hälfte den Oblaten des hl. Franz von Sales und der Christlichen Intitiative Romero (CIR) zu.
(zum Vergrößern des Artikels bitte darauf klicken)




Zwichenbericht dirket nach der Haiti-Aktion

Wir bedanken uns bei allen ehrenamtlichen Helfern und bei den Musikern, insbesondere Klaus, Kathrin, Thomas und Tatjana.
Und natürlich besonders bei allen Gästen, ohne die unsere Haiti-Aktion nicht gegangen wäre. Danke für Ihre Unterstützung.

Pressebericht (Anzeiger vom 08.03.2010) bitte anklicken




Cafe Dreiklang unterstützt Menschen in Haiti

Was wir vorhaben und wie wir vorgehen wollen, um die Menschen in Haiti zu Unterstützen: Anzeiger vom 06.03.2010 (klicken Sie auf den Artikel)








Café Dreiklang öffnet am Samstag für Haiti

05.03.2010 · WERL Das Land wurde erschüttert vom Erdbeben - und die Menschen auch hier in Werl sind noch immer erschüttert über die dramatischen Folgen jener Erdstöße in Haiti. Etwas tun wollen nun die Verantwortlichen des "Café Dreiklang". Das Café öffnet Samstag für Haiti.

Für den Aktionstag wird der Integrationsbetrieb von 9 Uhr bis 17 Uhr offen sein mit vielen Angeboten.. Viele ehrenamtliche Helfer haben sich bereiterklärt, an diesem Tag die Aktion zu unterstützen. Neben Leckerbissen aus der karibischen Küche werden auch musikalische Köstlichkeiten serviert", kündigt das Dreiklang-Team an. So werden Musiker der Werler Musikschule, darunter Thomas Büttner ab 15.30 Uhr, einige musikalische Beträge zusteuern. Vorher, gegen 14 Uhr, wird Klaus Rittinghaus auftreten sowie Christoph Kant einige Reinhard-May-Lieder zur Gitarre vortragen.
Der gesamte Tageserlös wird den Opfern des Erdbebens zukommen. Spenden werden ebenfalls entgegengenommen. Konkret geht das Geld zur Hälfte an die Christliche Initiative Romero e.V. (CIR). Die andere Hälfte geht an die Sales-Oblaten in Haiti. Den Verein "vita communis", der hinter dem Dreiklang steht, verbindet eine langjährige Freundschaft mit der deutschsprachigen Ordernsprovinz der Oblaten des hl. Franz von Sales. Erst vorgestern erhielten die Werler Nachricht über die Situation der haitianischen Mitbrüder; dort sind auch zwei Erdbebenopfer zu beklagen.

(Aus der Internetseite des Soester Anzeiger,
http://www.soester-anzeiger.de//werlstart/00_20100305150610_Caf_Dreiklang_oeffnet_am_Samstag_fuer_Haiti.html)


Zeichen der Hoffnung: Kreuz übersteht Erdbeben





Am Freitag, den 15.Juli trafen sich engagierte Menschen im Café Dreiklang auf Einladung des Agenda-Beirats-Werl. Marc Stefaniak und Marcos A.da Costa Melo stellten die Arbeit der FUgE aus Hamm vor.
Das „Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung“ hat viele Mitgliedsgruppen, und setzt sich u.A. auch für die Aufklärung der Zusammenhänge zwischen unserem Konsumverhalten und der Situation in einigen Entwicklungsländern ein.

Anhand von einigen Kurzfilmen wurde Kinderarbeit –hier in Afrika und Indien gezeigt.
Erschütternd wie Kinder in indischen Steinbrüchen mit schwerem Gerät (ausgelegt für Erwachsene!) harte Arbeit in Steinstaub, mit Erschütterungen und Lärm – ohne Schutzkleidung-verrichten müssen. Tag für Tag – ohne Aussicht auf Schulbildung, Spielen und ein gesundes Leben. Die Lebenserwartung beträgt meist nicht mehr als 20 Jahre.
In unserer Hand liegt es, keine Steine, Schotter aus dieser Herstellung zu kaufen. Zumal diese Produkte auch noch einen viel zu weiten –Energie verschlingenden- Weg zurück legen.

Die Kakaoplantagen in Afrika waren ein anderes Thema. Dort leisten auch schon kleine Kinder sehr anstrengende Arbeit, um Kakaobohnen zu ernten und zu verarbeiten. Es gibt Kindersklaven, die von ihren Eltern verkauft werden, weil diese keine andere Perspektive sehen.
Einige Lichtblicke mit Initiativen, die sich um Schulausbildung der Kinder kümmern, gibt es aber auch.
Unser Schokoladenverbrauch der „normalen Anbieter“ wird meist aus diesem Hauptanbaugebieten der Elfenbeinküste gedeckt.
Alternativen bieten Fair Trade Produkte, die auch bei uns erhältlich sind. Im Café Dreiklang, dem Eine-Welt-Laden-St.Walburga, dem Forum der Völker, einigen Abteilungen der Lebensmittelmärkte – um nur einige zu nennen - gibt es Möglichkeiten fair gehandelte Sachen zu kaufen, die man dann mit gutem Gewissen und Genuss konsumieren kann.
Einige Kommunen dürfen sich sich „Fair-Trade-Stadt“ nennen, weil sie nach den Kriterien des fairen Handels per Ratsbeschluss ausgerichtet sind (Vorgaben sind bekannt und abrufbar!).

Ferner wurde auf die Ausstellung „Komm mit nach Afrika“ hingewiesen, die seit Mai in Hamm im Maxi-Park einlädt, den Kinderalltag in Afrika kennen zu lernen. Für alle Altersgruppen geeignet und täglich geöffnet von 10 –18 Uhr , auch mit Gruppenführungen, Schulklassen etc.

Konstanze Kubath, Agenda-Beirat

Behinderte und Nichtbehinderte



Behinderte und Nichtbehinderte arbeiten Hand in Hand


KREIS SOEST
- An diesem Morgen brummt der Laden. Alle Tische des Werler Cafés Dreiklang, das 20 Meter neben der Fußgängerzone in der Salzstraße 4 zu finden ist, sind besetzt. Die Mitarbeiterinnen haben alle Hände voll zu tun, die Frühstückswünsche der Gäste zu erfüllen, und flitzen hin und her, um der Nachfrage Herr zu werden. Also ein ganz normaler Stress, den Kundenandrang mit sich bringt. Doch das gemütliche Lokal verfügt über eine bemerkenswerte Besonderheit: Es handelt sich um ein Integrationsunternehmen in der Trägerschaft der gemeinnützigen Gesellschaft vita communis, in dem behinderte und nichtbehinderte Menschen zusammenarbeiten.

Acht Mitarbeiterinnen und zwei Ehrenamtliche betreiben das Geschäft. Eine Förderung durch das Landesprogramm "Integration unternehmen!" und das Integrationsamt des Landschaftsverbandes macht eine Bezahlung nach Tarif möglich.

"Unsere Firma bedeutet für die Menschen mit Behinderungen eine Chance, die sie sonst nicht hätten. Jahrelang waren sie arbeitslos, heute sind sie ausgelastet und glücklich", berichteten der ehrenamtliche Geschäftsführer Dr. Wilhelm Günther und die pädagogische Leiterin Katja Kurte Vizelandrätin Irmgard Soldat, als sie jetzt zusammen mit der Geschäftsführerin der Regionalagentur, Ursula Rode-Schäffer, vorbeischaute.
Wie es sich für ein richtiges Kaffeehaus gehört, gibt es natürlich eine breite Palette von Kaffee-, Tee- und Kakaospezialitäten sowie leckeren Kuchen. Außerdem stehen deftige Eintöpfe oder bunte Salate für die Mittagszeit bereit.

Aber nicht nur für das leibliche Wohl wird gesorgt. Es werden auch Produkte verkauft, die weltweit von Menschen mit Behinderungen hergestellt werden.

Die dritte Facette lässt sich unter der Überschrift "Begegnung" fassen. "Bei uns besteht die Gelegenheit, nette Menschen zu treffen, während der Nachwuchs Spaß in der Kinderecke oder im Jugendraum hat", beschrieben Günther und Kurte den Gästen.
Vizelandrätin Soldat schlug vor, andere Unternehmen in Sachen Integration zu beraten: "Es wäre doch schön, wenn noch mehr Menschen mit Behinderungen von den positiven Erfahrungen im Café Dreiklang profitieren würden." Das fiel auf fruchtbaren Boden. So wollen die Akteure aus ihrem Erfolgsrezept kein Geheimnis machen und Interessierte gerne beraten.

Mehr Infos gibt es bei der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland, Ursula Rode-Schäffer, Telefon 02921/303499.

(aus: Soester Anzeiger vom 12.11.2009)